Mit Sonia Erdmann haben wir im flow-Team nicht nur eine neue Kollegin, sondern auch ein weiteres Thema für Sie: Sustainability. Wie Sie davon profitieren können, lesen Sie in diesem Blog.

Wir freuen uns, dass wir Sonia Erdmann zur Verstärkung des flow-Teams gewinnen konnten. Seit dem 1. Februar ist sie als Senior Consultant, Trainerin und Coach mit an Bord. Sie bringt nicht nur viel Erfahrung als Projekt- und Veranstaltungsmanagerin und Moderatorin mit, sondern ist zudem erfahrene Klimaschutzmanagerin und zertifizierte Umwelt-Auditorin. Mit ihr nehmen wir für Sie ein neues, sehr aktuelles Thema in unser Portfolio auf: Sustainability.

Change Management Seminar zu Sustainability

Für Organisationen und Führungskräfte, die ein Interesse an den wichtigen Change-Themen Nachhaltigkeit, Umweltmanagement und Klimaschutz haben, bieten wir künftig neben Beratung auch ein Change Management Seminar zu Sustainability in der flow Academy an.

Zum Nachhaltigkeitsmanagement gehören unter anderem die Themen Gebäude und Energie, klimafreundliche Mobilität, Logistik und Beschaffung, Sozialverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit.

Möchten Sie das Thema Nachhaltigkeitsmanagement in Ihrer Organisation professionalisieren? Dann nehmen Sie gern Kontakt mit Sonia Erdmann auf. Sie begleitet Sie im Prozess hin zum EMAS-Zertifikat (Eco Management and Audit Scheme). Das ist das europaweit anerkannte und rechtssichere Zertifikat für Umweltmanagement in Unternehmen und Organisationen.

Sustainability in Organisationsentwicklung und Change Management

Sowohl negative Auswirkungen des Klimawandels als auch rechtliche Vorgaben bezüglich Umwelt- und Sozialstandards nehmen zu. Sie stellen Organisationen vor große Herausforderungen. Wie lässt sich eine nachhaltige Unternehmensorientierung seriös in die eigene Corporate Identity integrieren? Dazu habe ich ein kurzes Interview mit Sonia geführt.

Dieter Kannenberg: Sonia, wie ernst nehmen Unternehmen inzwischen das Thema Nachhaltigkeitsmanagement?

Sonia Erdmann: Nicht nur Digitalisierung, Globalisierung und Fachkräftemangel, sondern auch das Voranschreiten des Klimawandels stellen eine große Herausforderung für Unternehmen dar. Das Ziel der CO2-Reduzierung steht bereits in vielen Unternehmensbroschüren und es passiert ja auch einiges, nicht nur in der Elektromobilität. Allerdings betrachten viele Unternehmen – insbesondere auch kleinere – ein eigenes Umweltmanagement immer noch als „nice to have“.

DK: Als kleinere Organisation steht man ja auch nicht so im öffentlichen Fokus. Was muss oder wird passieren, damit sich das ändert?

SE: Mittlerweile geht es bei dem Thema Nachhaltigkeit nicht mehr nur um eine freiwillige Beteiligung, sondern auch zunehmend um rechtliche Anforderungen und um Maßnahmen der Klimafolgenanpassung, Adaption und Innovation. Und es ist anzunehmen, dass die rechtlichen Vorschriften sich weiter verschärfen werden. Neben Klimaschutzmaßnahmen rückt auch die Einhaltung von Sozialstandards in den Fokus, auch das Lieferkettengesetz ist hier zu nennen.

DK: Wird das Thema deiner Erfahrung nach nur reaktiv gesehen, nach dem Motto: „Wir müssen das Gesetz erfüllen“? Oder sehen Unternehmen auch Vorteile, wenn sie ihr Nachhaltigkeitsmanagement professionalisieren?

Professionelles Nachhaltigkeitsmanagement bringt Vertrauen

SE: Ja, die Vorteilsbetrachtung nimmt allmählich zu. Dabei spielt neben Verantwortungsbewusstsein auch die öffentliche Wirkung eine große Rolle. Wichtig ist, das Thema seriös anzupacken, damit nicht der Vorwurf des „Greenwashings“ entstehen kann. Deshalb empfehle ich die Zertifizierung nach den EMAS-Kriterien. Das ist meines Erachtens zur Zeit der beste und sicherste europaweit akzeptierte Standard. Immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher achten darauf, was ein Unternehmen zum Beispiel beim Klimaschutz oder bei Sozialstandards unternimmt. Auch Innovationen können durch den Beratungsprozess entstehen und an diversen Stellen Kosten eingespart werden. Doch es sollte nicht verschwiegen werden, dass es auch um Investitionen für eine bessere Umweltverträglichkeit des Unternehmens geht. Und die müssen gerechnet werden.

DK: Dann schildere doch mal kurz, wie du in der Beratung oder Begleitung beim Nachhaltigkeitsmanagement vorgehst?

Mit System zur nachhaltigen Organisationsentwicklung

SE: Die Beratung in Fragen der Nachhaltigkeit ist ein Beispiel für zeitgemäßes, praktisch gelebtes Change-Management. Es geht mir darum, dass die Führungskräfte und Mitarbeitenden die Zusammenhänge verstehen. Welche Effekte lösen wir mit unserer Produktion, unserer Verwaltung, unseren Lieferketten, unserer Büronutzung aus? Und gleichzeitig geht es um die Entwicklung passgenauer Optimierungsmaßnahmen für die Unternehmen. Wirkungsvolle Instrumente sind dabei zum Beispiel sogenannte Umweltmanagementsysteme wie EMAS. Sie ermöglichen Organisationen eine zielgerichtete und stetige Verbesserung ihrer Umwelt- und Sozialleistungen. Dabei kommen Ist-Stands-Analysen und Checklisten, Portfolio-Diagramme und Maßnahmenkataloge genauso zum Einsatz wie wirkungsvolle Kommunikationsstrategien. Am Ende des Prozesses ist eine Zertifizierung möglich. Aber es muss nicht immer gleich ein ganzes Managementsystem sein. Für Unternehmen, die noch am Anfang stehen, sind auch Impulsvorträge, Beratungen und sinnvoll überlegte Einzelmaßnahmen ein guter Einstieg ins Thema.  

DK: Herzlichen Dank, Sonia, für diese erste Information zu deinem Spezialthema. Wer mehr wissen möchte, ruft am besten bei uns an oder schreibt uns eine Mail an unsere Kontaktadresse.

SE: Ja, genau. Ich freue mich schon sehr darauf, bei unseren Kundinnen und Kunden zu einer nachhaltigen Organisationsentwicklung beitragen zu können.

Wir freuen uns auf Ihr Interesse!

Dieter Kannenberg
Geschäftsführung