Die ‘neue Normalität’ und wie Sie den Re-Start nach der Pandemie gestalten können – ein ‘Blick’ in ein Gespräch, das Ihnen wichtige Anregungen geben wird.

Wie neu ist die Debatte um die ‚neue Normalität’ wirklich?

‚The new normal‘ ist der Titel, Ian Davis der Autor. Er schreibt: “The business landscape has changed fundamentally; tomorrow’s environment will be different, but no less rich in possibilities for those who are prepared.” Sein Beitrag ist im März 2009 im McKinsey Quarterly erschienen. Die ‚neue Normalität‘ scheint also etwas älter zu sein als die Corona-Debatte. Und sie scheint sich nicht nur darauf zu beziehen, dass die Person hinter mir an der Supermarktkasse Abstand hält. Sie fordert ein Vorbereitetsein – doch vorbereitet worauf?

Nach der Pandemie ist vor der digitalen Transformation

Wann das Arbeiten nach der Pandemie wieder losgeht und wie es aussehen wird, kann heute niemand auch nur annähernd sagen. Was jedoch halbwegs sicher ist: Die Themen, die uns vor dem März 2020 in den Organisationen beschäftigt haben, werden uns auch noch nach dem Tag X beschäftigen. „Die Pandemie hat eine gute Wirkung. Wir sind jetzt dank Corona alle mit Videokonferenzsystemen vertraut. Da kann später niemand mehr sagen, es sei unmöglich oder nachteilig, eine 40 Minuten Vorbesprechung per Zoom zu machen. Wir sind auf die digitale Transformation jetzt besser vorbereitet.“ So der Abteilungsleiter eines Kunden von flow consulting in der vergangenen Woche am Telefon. Womit er sicherlich recht hat: Die digitale Transformation wird eines der Themen sein, die in den kommenden Jahren ganz oben auf der Agenda stehen. Doch die digitale Transformation ist weit mehr als Home Office und Videokonferenzen. Sie ist mehr als die Automatisierung oder Digitalisierung der Geschäftsprozesse – oder das Risikomanagement beim Umgang mit Daten.

Drei Thesen für den Re-Start in die ‘neue Normalität’

Wir beide kamen ins Gespräch

  • über flexible Arbeitsabläufe und –inhalte:
    Die Stellenbeschreibung mit klaren und abgegrenzten Inhalten zu festen Arbeitszeiten an festgelegten Arbeitsorten verliert an Bedeutung. Arbeit wird vorläufig definiert: zu aktuell anstehenden Aufgaben, mit aktuell zur Verfügung stehe