Frank Wippermann erläutert Digitale Transformation

KI und digitale Transformation: Wie Unternehmen den Change gestalten

  • Ist Ihre Organisation auf die digitale Herausforderung vorbereitet?
  • Möchten Sie die Menschen in diesem Veränderungsprozess mitnehmen?
  • Wollen Sie Ihre Prozesse optimieren, so dass die Einführung von KI gelingt?

Die digitale Transformation ist eine Herausforderung – aber auch eine Chance. Wir beraten Sie kompetent bei Ihrem Change-Prozess. Mit der richtigen Begleitung können Sie KI nicht nur einführen, sondern nachhaltig nutzen, um Ihr Unternehmen fit zu machen.

Unser Angebot zur Beratung in der digitalen Transformation

Handlungsfelder in der Digitalisierung und KI Einführung

Handlungsfelder in der digitalen Transformation

  • Strategieentwicklung: Wie kann KI Ihre spezifischen Ziele unterstützen? Wir analysieren Ihr Unternehmen und entwickeln eine maßgeschneiderte Roadmap.
  • Prozessoptimierung: Wo lassen sich Abläufe durch KI effizienter, schneller oder kostengünstiger gestalten? Wir identifizieren Potenziale und setzen sie um.
  • Mitarbeiterqualifizierung: Von Prompting-Trainings bis hin zu Change-Management-Workshops – wir bereiten Ihr Team auf die neue Arbeitswelt vor.
  • Kulturwandel begleiten: Digitale Transformation gelingt nur, wenn die Mitarbeitenden mitgenommen werden. Wir helfen Ihnen, Akzeptanz zu schaffen und eine Lernkultur zu etablieren.
  • Ethik und Compliance: KI wirft Fragen auf – Datenschutz, Transparenz, Verantwortung. Wir unterstützen Sie dabei, richtlinienkonforme und ethische Lösungen zu finden.

KI verstehen: Mehr als nur „intelligente“ Technologie

Frau mit VR-Brille

Die digitale Welt mit VR-Brille (Shutterstock-Lizenz-Foto)

Künstliche Intelligenz (KI) ist in aller Munde – doch was steckt wirklich dahinter? KI ist nicht „intelligent“ im menschlichen Sinne, sondern eine schnelle, leistungsstarke Technologie, die bestehende Informationen auf neue Weise verarbeitet. Man unterscheidet dabei zwei zentrale Anwendungsbereiche:

  • Generative KI: Hier werden vorhandene Daten – Texte, Bilder, Musik – zu neuen Inhalten umgestaltet. Beispiele sind Chatbots, die Texte schreiben, oder Tools, die realistische Bilder aus einfachen Beschreibungen generieren.
  • Analytische KI: Diese erkennt Muster in großen Datensätzen und leitet daraus Prognosen oder Empfehlungen ab – etwa in der Finanzanalyse, der medizinischen Diagnostik oder der Logistikoptimierung.

KI als Treiber der digitalen Transformation

Mitarbeitende bei der KI Einführung

KI in der Produktion (Shutterstock-Lizenz-Foto)

KI ist eine der Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts – mit tiefgreifenden Auswirkungen auf fast alle Bereiche:

  • Geschäftsmodelle: Neue Dienstleistungen entstehen (z. B. Plattformökonomie oder KI-basierte Beratung), während traditionelle Modelle infrage gestellt werden.
  • Abläufe und Prozesse: Durch Automatisierung und Echtzeit-Analysen werden Arbeitsprozesse schneller, präziser und kostengünstiger.
  • Berufsanforderungen: Routinetätigkeiten verschwinden, analytische und kreative Fähigkeiten gewinnen an Bedeutung.
  • Zusammenarbeit: Teams arbeiten zunehmend mit KI-Systemen zusammen – Mensch und Maschine ergänzen sich.
  • Eigene Arbeitsweise: Mitarbeitende müssen lernen, mit KI zu interagieren, sie zu steuern und ihre Ergebnisse kritisch zu hinterfragen.

Digitale Transformation: Mehr als nur Technik

Grafik zum MTO-Ansatz

MTO-Ansatz: Mensch-Technik-Organisation

Viele Unternehmen machen einen entscheidenden Fehler: Sie betrachten KI und digitale Transformation nur als technisches Thema. Doch der Erfolg hängt davon ab, drei Dimensionen gleichwertig zu berücksichtigen – wie die Seiten eines Dreiecks. Denn digitale Transformation gelingt nur, wenn Technik, Organisation und Mensch im Einklang stehen.

Beispiele zum Verhältnis Technik und Organisation

  • Welche Anforderungen bestehen wechselseitig zwischen der Integration neuer Technologien und den existierenden Arbeits- und Produktionsabläufen sowie den betrieblichen Gesamtsystemen?
  • Welche Entscheidungs- und Handlungsfunktionen bestehen noch in der Organisation – und welche sind aufgrund von KI neu entstanden?

Einführung von KI – Wo bleibt der Mensch?

Zwei Mitarbeitende bei der KI Einführung

Ein Team bei der KI-Einführung

Mensch und Technik

  • Kontrolle: Wie werden die Funktionen und Zuschreibungen von Entscheidung und Kontrolle zwischen Maschine und Mensch verteilt?
  • Automatisierung: Wie hoch ist der Grad der Automatisierung und der dezentralen oder zentralen Steuerung und welche Konsequenzen hat das für die notwendigen oder überflüssigen Kompetenzen der Beschäftigten?

Organisation und Mensch

  • Arbeitsorganisation: Wie müssen Arbeitsorganisation, Tätigkeitsstrukturen und Qualifizierungsanforderungen immer wieder überprüft, angepasst und erneuert werden?
  • Strukturen: Welche Management- und Kommunikationsstrukturen sind notwendig, welche müssen neu aufgesetzt werden – und wo und bei wem liegen welche Spielräume?

Mit den „alten“ Organisationsformen scheitert die digitale Transformation

„Davon ausgehend, dass es bei der digitalen Transformation nicht in erster Linie um Technologie-Herausforderungen geht, sondern um Geschäftsmodell-Herausforderungen beziehungsweise -Innovationen, gehört die aktuelle Unternehmensstrategie im Hinblick auf den digitalen Wandel auf den Prüfstand. In vielen Unternehmen ist das Thema der »Digitalisierung« jedoch alleine in der IT angesiedelt, doch das ist zu kurz gesprungen. Die Digitalisierung muss Chefsache sein. Es geht um die Frage, womit Unternehmen in fünf oder zehn Jahren Geld verdienen werden. Dabei muss die gesamte Wertschöpfungskette im Auge behalten werden.“

Zitat aus Weissman/Wegerer 2019, S. 44

KI als Werkzeug: Unterstützung bei einzelnen Aufgaben

Ingenieur beim prompten am Smartphone und Tablet

Ein Ingenieur nutzt die KI als Hilfsmittel (Shutterstock-Lizenz-Foto)

Hierbei dient KI als Hilfsmittel, um menschliche Arbeit effizienter zu machen. Beispiele:

  • Texterstellung und -analyse: KI-generierte Entwürfe für E-Mails, Berichte oder Marketingtexte.
  • Datenauswertung: Schnelle Identifikation von Trends in großen Datensätzen, z. B. in der Marktforschung.
  • Bild- und Videobearbeitung: Automatisierte Generierung von Grafiken oder das Entfernen von Störgeräuschen in Audioaufnahmen.

In diesem Modus bleibt der Mensch Entscheidungsträger – die KI liefert lediglich Vorschläge oder Vorlagen, die angepasst und finalisiert werden.

KI als eigenständige Akteurin: Delegation von Entscheidungen und Prozessen

Ein KI Agent am Laptop

Ein KI-Agent steuert die KI (Shutterstock-Lizenz-Foto)

Hier übernimmt die KI aktive Steuerungsfunktionen – sie gibt nicht nur Empfehlungen, sondern trifft Entscheidungen, plant Abläufe und koordiniert menschliche Mitarbeitende. Beispiele:

  • Autonome Produktionssteuerung: KI-Systeme in Fabriken, die selbstständig Maschinen umrüsten, Wartungsarbeiten einleiten oder Lieferketten optimieren.
  • Personalisierte Kundeninteraktion: Chatbots, die nicht nur Fragen beantworten, sondern individuelle Lösungen vorschlagen – etwa bei Banken oder im E-Commerce.
  • Strategische Planung: KI-gestützte Tools, die Geschäftsmodelle analysieren und Szenarien für die Zukunft entwickeln – etwa in der Unternehmensberatung oder im Risikomanagement.

Die KI organisiert und lenkt menschliche Arbeit

Frank Wippermann, Geschäftsführer flow consulting gmbh

Frank Wippermann kontrolliert die KI-Anwendung

Wenn ein Unternehmen an die KI ganze Prozesse delegiert, wird sie immer mehr zum aktiven Gestalter von Abläufen – von der Kommunikation bis zur Strategieentwicklung. Und die menschlichen Mitarbeitenden fungieren dann als ausführende oder kontrollierende Instanz.

Das heißt: Nicht mehr der Mensch steuert die KI, sondern die KI organisiert und lenkt menschliche Arbeit. Das verändert nicht nur einzelne Jobs, sondern ganze Organisationsstrukturen.

Deshalb: Klären Sie Ihre Strategie zur Einführung und Nutzung der KI. Steuern Sie die digitale Transformation über ein professionelles Change Management.

KI im Unternehmen: Warum Prompting allein nicht reicht

Viele glauben, digitale Kompetenz bedeute vor allem, gute Prompts für Chatbots zu schreiben. Doch das ist nur die Spitze des Eisbergs. Echte KI-Integration erfordert mehr. Sie erfordert strategische Planung, organisatorische Anpassungen und eine Kultur, die Veränderung zulässt. Digitale Transformation gelingt, wenn die Unternehmenskultur bereits diese Voraussetzung bietet. Testen Sie die Veränderungsbereitschaft in Ihrem Unternehmen mit unserem Tool Change Engagement.

Organisatorische Veränderungen mitdenken

  • Prozesse neu gestalten: Wenn KI Aufgaben übernimmt, müssen Arbeitsabläufe angepasst oder überarbeitet werden.
  • Verantwortlichkeiten klären: Wer haftet, wenn die KI eine Fehlentscheidung trifft?
  • Kulturwandel begleiten: Von „Das haben wir immer so gemacht“ zu „Wie können wir es nicht besser, sondern neu machen?“

Anforderungen an Mitarbeitende neu definieren

  • Kritisches Denken fördern: KI liefert Ergebnisse – doch der Mensch muss sie bewerten und einordnen.
  • Kreativität und Problemlösung stärken: Routineaufgaben werden automatisiert, innovatives Denken wird entscheidend.
  • Zusammenarbeit mit KI lernen: Wie gebe ich der KI die richtigen Inputs / Daten? Wie interpretiere ich ihre Outputs?

Change-Prozesse aktiv gestalten

KI ist kein Add-on, sondern ein Game-Changer. Sie löst tiefgreifende Veränderungen aus – und die müssen gemanagt werden:

  • Kommunikation: Warum wird KI eingeführt? Welche Vorteile bringt sie?
  • Schulungen: Nicht nur technische Skills, sondern auch Verständnis für die neuen Abläufe.
  • Feedback-Kultur: Regelmäßig prüfen, was funktioniert – und was nicht.

KI und Führung – Machen Sie Ihre Führungskräfte fit

Ein Seminar für Führungskräfte, die KI nicht nur verstehen, sondern gestalten wollen.

Die Teilnehmenden erhalten praktische Leitlinien, Trends und individuelle Richtlinien für den reflektierten KI-Einsatz.

In diesem Inhouse-Seminar beleuchten wir ethische Herausforderungen (Bias, Datenschutz, Urheberrecht), den EU AI Act und Risiken wie Deepfakes. Gleichzeitig schaffen wir Verständnis für die Funktionsweise von KI: Was sind LLMs? Wo liegen Grenzen? Wie erkennt man KI-generierte Inhalte?

Im Fokus: Strategische Integration von generativer KI in Ihre Organisation (z. B. ChatGPT, Midjourney, DALL·E). Sie lernen, Reifegrade zu bewerten, Maßnahmen zielgerichtet zu planen und Schlüsselqualifikationen für die Zukunft zu stärken. Mit Analysen zu Dezentralisierung (Industrie 4.0) und Tools zur Fortschrittsmessung entwickeln Sie eine informierte Haltung.

Buchcover Future Skills für Führung und Organisation

Quellen und Literaturtipps

Fotos mit Personen: Klaus Kohn; Stock-Bilder: Lizenz unter Verwendung shutterstock.com; Grafiken: Ben Kannenberg