Bis zu 60.000 € Förderung sichern – mit einem EEW-Transformationsplan

Soll Ihr Unternehmen effizienter werden, Energiekosten sparen und dafür auch noch die staatliche Förderung mitnehmen? Mit der EEW-Förderung des Bundes ist genau das möglich! Wir prüfen für Sie, welche Maßnahmen zur Energie- und Ressourceneffizienz in Ihrem Unternehmen förderfähig sind – und begleiten Sie von der Idee bis zum Förderbescheid.

  • Messbarer Nutzen: Weniger Energie- und Materialkosten, bessere Klimabilanz, modernisierter Auftritt gegenüber Kunden, Mitarbeitenden und Banken.
  • Klare Kostenübersicht: Sie erfahren vorab, welche Investitions- und Beratungskosten anfallen – und wie viel davon gefördert wird.
  • Minimaler Mehraufwand für Sie: Unsere Experten übernehmen Antrag, Dokumentation und Abstimmung mit den Förderstellen.
Mitarbeitende entwickeln gemeinsam Maßnahmen zur Energieeffizienz und Ressourceneinsparung

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Auf einen Blick: Aufwand, Kosten und Nutzen einer EEW-Förderung

Mit der Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft (EEW) lassen Sie sich die Entwicklung eines Transformationsplans fördern. Bis zu 60.000 € der beihilfefähigen Kosten für Analyse und Konzept werden bezuschusst. Wir übernehmen dafür die fachliche Ausarbeitung und führen Sie von der ersten Idee bis zum förderfähigen Antrag.

Welcher Mehraufwand entsteht für Sie?

Sie benennen eine Ansprechperson und stellen einige Basisdaten zu Verbräuchen, Anlagen und geplanten Investitionen bereit. Vorbereitung, Antragstellung und Abstimmung mit der Förderstelle übernehmen wir. Ihr interner Aufwand liegt in der Regel bei wenigen Stunden, verteilt über mehrere Wochen.

Was kostet Sie das?

Die Eignungsprüfung ist für Sie kostenlos. Für die Erstellung des Transformationsplans arbeiten wir mit klar definierten Pauschalen, die im Rahmen des Projekts vollständig förderfähig sind. Kommt kein förderfähiger Antrag zustande, entstehen Ihnen keine Kosten – Sie tragen also kein finanzielles Risiko.

Was haben Sie davon?

Sie senken dauerhaft Energie- und Ressourcenkosten, oft im fünf- bis sechsstelligen Bereich pro Jahr, und verbessern Ihre CO₂-Bilanz messbar. Gleichzeitig stärken Sie Ihr Profil als zukunftsfähiges, verantwortungsbewusstes Unternehmen gegenüber Kunden, Mitarbeitenden und Kapitalgebern. Kurz: ein Projekt, das sich rechnet – und auf das Sie stolz sein können.

Energieeffizienzgesetz ab 2026: Jetzt doppelt profitieren

Spätestens ab 2026 wird das Energieeffizienzgesetz (EnEfG) für viele Unternehmen zur Pflicht: Ab einem durchschnittlichen Gesamtenergieverbrauch von mehr als 7,5 GWh pro Jahr ist ein Energie- oder Umweltmanagementsystem (EMAS oder ISO 50001) nachzuweisen.

Bereits ab 2,5 GWh pro Jahr sind Umsetzungspläne für wirtschaftlich durchführbare Endenergieeinsparmaßnahmen zu erstellen und zu veröffentlichen – inklusive externer Prüfung.

In Ihrem Transformationsplan können wir die gesetzliche EnEfG-Prüfung direkt berücksichtigen: Wenn Sie ohnehin Ihre Klima- und Effizienzstrategie neu aufsetzen, gestalten wir den Transformationsplan EnEfG-kompatibel: Mit umsetzbarer Maßnahmen-Roadmap, Wirtschaftlichkeitsbewertung und prüffähiger Dokumentation – damit Sie die ab 2026 relevanten Anforderungen sicher erfüllen.

So geht’s – in 3 Schritten zur Förderung

Schritt 1: Kostenloser Fördermittelcheck
Sie erhalten eine fundierte Einschätzung Ihrer Förderfähigkeit, sowie einen ersten Strategieentwurf und konkrete Handlungsempfehlungen für das weitere Vorgehen.

Schritt 2: Förderkonzept & Antrag
Auf Grundlage Ihrer Basisinfos erarbeiten wir die Antragsunterlagen für die Bewilligung.

Schritt 3: Umsetzung & Zuschuss
Gemeinsam setzen wir die Maßnahmen um und erstellen die für die Auszahlung der Förderung notwendigen Berichte.

Boris Lebedev beim Nachhaltigkeitsdialog

Foto: flow Nachhaltigkeitsberater Boris Lebedev bei der Innovationskonferenz der Bertelsmann StiftungNachhaltigkeitsberatung an der Schnittstelle von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft

Case Study »WKT Konfektionierte Dämmstoffe«

In 12 Monaten von der ersten Idee zur sechsstelligen Einsparung und 85% weniger CO2 in Scope 1 und 2

Ausgangslage

Die WKT-Letsch Produktions- und Handels GmbH in Hanau ist ein mittelständischer Spezialist für konfektionierte Dämmstoffe. Geschäftsführer Stefan Kigele wollte die Nachhaltigkeit des Unternehmens konsequent ausbauen – mit einem klaren Plan, der sowohl die Wettbewerbsfähigkeit stärkt als auch einen messbaren Beitrag zu den Klimazielen leistet.

Der erste Fokus lag auf der Energie- und Ressourceneffizienz im eigenen Betrieb. Darauf aufbauend folgten weitere Themen entlang der Wertschöpfungskette, zum Beispiel der Einsatz nachhaltigerer Materialien und zirkuläre Produktansätze.

Vorgehen

Entwicklung einer unternehmensweiten Nachhaltigkeitsstrategie und Aufbau eines interdisziplinären Nachhaltigkeitsteams. Anschließend Durchführung einer fundierten Ist-Analyse: Energieverbräuche, Materialeinsatz, Abfallaufkommen, Prozesse und Lieferkette. Identifikation konkreter Einsparpotenziale und Priorisierung der Maßnahmen. Der Clou: Es wurden moderne Workshop- und Beteiligungsformate eingesetzt, um Mitarbeitende in die Entwicklung neuer Produkte und Prozesse einzubinden. Dies führte zu einer hohen Identifikation und Veranwortungsübernahme der Beteiligten und in der Folge zu einer wirksamen Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen:

  • Umstellung der Wärmeversorgung und Teile des Fuhrparks auf erneuerbare Energien
  • Ausbau von Photovoltaik-Anlage und Speichersystemen
  • Einführung eines intelligenten Energiemanagements
  • Reduktion von Abfall- und Materialverbräuchen in Produktion und Logistik
  • systematische Überprüfung der Lieferkette sowie Vorbereitung eines Lieferanten-Code-of-Conduct
  • Entwicklung klimaangepasster und kreislauforientierter Produktlösungen, inklusive Erprobung alternativer Dämmstoffe auf Basis regenerativer Materialien

Ergebnisse

  • Deutliche Kosteneinsparungen im sechsstelligen Bereich bereits im ersten Jahr.
  • Reduktion des Abfallaufkommens um rund 40 %.
  • Senkung der CO₂-Emissionen um ca. 85 % in Scope 1 und 2 sowie um rund 60 % in Scope 3.
  • Produktivität gesteigert: Neue, hochautomatisierte Anlagen verdoppeln die Produktionsleistung bei gleichem Personal- und Energieeinsatz und halbieren den Materialausschuss.
  • Neue regenerative Produktlösungen, die die Klimabilanz weiter verbessern.
  • Stärkung von Innovation und Zusammenarbeit: Design Thinking ist heute fester Bestandteil der Organisations- und Produktentwicklung.
  • Transparenz im Alltag: Ein Energiemanagementsystem und eine CO₂-Monitoring-Software machen Einsparungen laufend sichtbar und steuerbar.
  • Verankerung in der Organisation: Die Nachhaltigkeitsstrategie ist in Geschäftsführung und Belegschaft verankert; WKT hat sich als Pionierunternehmen positioniert und neue Partnerschaften mit Universitäten und Kunden aufgebaut.
Alexander von Bullion moderiert die Gründungsveranstaltung des Bündnis Nachhaltige Unternehmen im Kreis Euskrichen

Foto: Begleiter in der doppelten Transformation: Digital und Nachhaltig – flow Senior Consultant Alexander von Bullion moderiert die Gründungsveranstaltung des »Bündnis Nachhaltige Unternehmen« im Kreis Euskirchen. © wave.film/Kreis Euskirchen

Nachhaltigkeitsberatung mit flow consulting – Ihr Nutzen

1. Kosten sparen
Senken Sie dauerhaft Ihre Energie- und Ressourcenkosten – üblicherweise im fünf- bis sechsstelligen Bereich pro Jahr.

2. Unternehmensimage stärken
Reduzieren Sie Ihren CO₂-Fußabdruck und machen Sie Ihre Nachhaltigkeitsaktivitäten gegenüber Kunden, Mitarbeitenden und Investoren sichtbar.

3. Bis zu 60.000 € Förderung bekommen
Nutzen Sie mit unserer Hilfe die Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz und lassen Sie sich einen Großteil Ihrer Investition bezuschussen.

Prüfen Sie jetzt ihre Förderchancen – hier Termin buchen

Boris Lebedevs Keynote bei der Smart City Tagung Thun

Foto: flow Nachhaltigkeitsexperte Boris Lebedev als Keynote Speaker bei der letztjährigen Smart City Tagung in Thun (Schweiz).

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Grundsätzlich sind alle privaten, kommunalen und Landesunternehmen aus Industrie, Handel, Gewerbe und Dienstleistungen, freiberuflich Tätige sowie Contractoren förderfähig. Voraussetzung ist eine Betriebsstätte oder Niederlassung innerhalb Deutschlands.

Von der EEW-Förderung ausgeschlossen sind Kommunen und Städte als Teil der öffentlichen Verwaltung sowie deren Regie- und Eigenbetriebe, Unternehmen, deren Anteile überwiegend (> 50 %) vom Bund gehalten werden (öffentliche Unternehmen des Bundes), sowie landwirtschaftliche Betriebe.

Auf Wunsch übernehmen wir die komplette Antragstellung, die Abstimmung mit dem Fördermittelgeber, sowie die Erstellung aller relevanten Verwendungsnachweise. Dabei gewährleisten wir einen transparenten Informationsfluss, klären kritische Punkte und beraten Sie bei Entscheidungen.

Die Förderung erfolgt in Form einer Anteilsfinanzierung durch einen nicht rückzahlbaren Zuschuss. Die Förderquote beträgt 40 % der beihilfefähigen Kosten für große Unternehmen bzw. 50 % für mittlere und 60 % für kleine Unternehmen. Die maximale Fördersumme für einen Transformationsplan beträgt 60.000 Euro. Hier die Grenzwerte der Unternehmensgrößen laut EU-Definition:

Kleine Unternehmen – 60 % Förderquote

  • Mitarbeiterzahl: Weniger als 50
  • Jahresumsatz: Maximal 10 Millionen Euro
  • oder Jahresbilanzsumme: Maximal 10 Millionen Euro

Mittlere Unternehmen – 50 % Förderquote

  • Mitarbeiterzahl: Weniger als 250
  • Jahresumsatz: Maximal 50 Millionen Euro
  • oder Jahresbilanzsumme: Maximal 43 Millionen Euro

Große Unternehmen – 40 % Förderquote

  • Unternehmen, die die Schwellenwerte für mittlere Unternehmen überschreiten, gelten als große Unternehmen

Für Unternehmen, die in einem Netzwerk der Initiative Energieeffizienz- und Klimaschutz-Netzwerke (IEEKN) angemeldet sind und aktiv daran teilnehmen, erhöht sich die Förderquote um 10 Prozentpunkte und der maximal mögliche Förderzuschuss erhöht sich auf 90.000 Euro. Allerdings lohnt sich dieser Schritt nicht für alle Unternehmen. Gerne beraten wir Sie hierzu individuell.

Wir arbeiten so, dass es sich in Ihren vollen Arbeitsalltag integrieren lässt. Sie stellen Basisinformationen bereit und gewährleisten die Workshopteilnahme relevanter Personen. Darüber hinaus können wir Ihnen die meisten Aufgaben abnehmen, insbesondere die umfangreichen Berichtspflichten.

Der Projekt- und Förderzeitraum beträgt in der Regel 9 bis 12 Monate. In dieser Zeit entwickeln wir gemeinsam Ihr Transformationskonzept. Die Umsetzung planen wir nach Ihren Wünschen parallel oder im Anschluss an den Förderzeitraum.

Nein, bei der EEW-Förderung handelt es sich um einen nicht rückzahlbaren Zuschuss. Solange die Mittel zweckgerecht verwendet und die Nachweise erbracht werden, muss die Förderung nicht zurückgezahlt werden.

Die Auszahlung der Fördergelder ist nicht an das Ergebnis geknüpft. Bei den im Förderantrag anzugebenden erwarteten Einsparungen handelt es sich um fundierte Prognosen, nicht um „Garantiewerte“. Entscheidend ist, dass die vereinbarten Maßnahmen wie beantragt umgesetzt werden.

Nein. Genau das erarbeiten wir mit Ihnen – inklusive Ist-Analyse, CO₂-Bilanz und Transformationspfad.

Ja, häufig lassen sich mehrere Standorte oder Werke in einem Gesamtkonzept bündeln. Im Rahmen der Auftragsklärung prüfen wir, welche Ihrer Standorte in welchem Umfang sinnvoll eingebunden werden können.

Erst nach Zugang des offiziellen Förderbescheids. Wir gestalten den Projektablauf so, dass Sie nahtlos loslegen können, ohne Ihre Förderung zu gefährden.