Die Rahmenbedingungen von Führung ändern sich gerade grundlegend. Was Sie als Führungskraft beachten sollten, wenn Sie Mitarbeiter/innen führen, die im Homeoffice sind.

Neue Regeln für neue Rahmenbedingungen

Die aktuelle Situation stellt den Alltag auf den Kopf – privat und beruflich. Und ‚plötzlich’ vermischt sich beides. Die Sorge vor einer totalen Entgrenzung durch die Digitalisierung wurde bisher schon heiß diskutiert. Jetzt ist sie Realität. Der Umstieg auf digitale Medien muss schnell gelingen. Teams brauchen gerade jetzt Orientierung und viele Mitarbeiter brauchen Unterstützung bei der Bewältigung ihres Alltags. Denn häufig haben sie ‚nebenbei’ noch Kinder und weitere Familienmitglieder zu betreuen. Kurz gesagt: Es werden neue Regeln für die gemeinsame Arbeit benötigt.

Was beim Führen auf Distanz wegfällt, sind persönliche Meetings. Sich ‚mal eben’ abzustimmen oder Informationen an der Kaffeemaschine auszutauschen, ist im Moment schlichtweg nicht möglich. Durch die räumliche Distanz verringert sich automatisch die Kontakthäufigkeit. Es besteht das Risiko, dass einzelne Team-Mitglieder sich isoliert fühlen oder sich von sich aus isolieren. Und selbst wenn man digitale Medien bereits intensiv genutzt hat: Abstimmungs- und Entscheidungsprozesse unterliegen auch weiterhin der Gefahr von Missverständnissen und Miss-Stimmungen.

Die brennendsten Fragen von Führungskräften beim Führen auf Distanz

Gerade wenn Führungskräfte mit der Herausforderung ‚virtuelle Führung’ mehr oder weniger unvorbereitet konfrontiert sind, stellen sie sich folgende Fragen:

  • Was kann ich tun, um Verbindlichkeit herzustellen?
  • Welche Möglichkeiten habe ich, um die Leistung / Performance meiner Teammitglieder im Blick zu behalten?
  • Wie bleibe ich in meiner Rolle als Führungskraft ‚spürbar’?

Eine zugegebenermaßen viel zu einfache Antwort wäre: Alles beibehalten, was bisher gut gelaufen ist, nur eben mit Hilfe digitaler Medien. Denn aus unserer Erfahrung braucht die erfolgreiche Zusammenarbeit auf Distanz  sehr